Beginn der Mainzer Erinnerungswochen 2023

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Ausstellungseröffnung mit Vortrag

(Mainz – eig. Bericht) Der Widerstand von Frauen gegen die Nazi-Diktatur ist bisher zu wenig erforscht und gewürdigt worden. Dass es vielfältigen Widerstand von Frauen gab, zeigt die Ausstellung „Nichts war vergeblich – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“.

Vorgestellt werden 18 Frauen, die sich nicht mit Gleichschaltung und Terror des Naziregimes abfinden wollten. Bekannte und weniger bekannte Frauen sind dabei. Sie halfen Verfolgten, verfassten Flugblätter und setzten bei gefahrvollen Aktionen ihr Leben aufs Spiel. Die Ausstellung räumt mit der Vorstellung auf, dass nur Männer im Widerstand aktiv waren und die Frauen eine nebensächliche, dienende Rolle gespielt hätten.

Mit der Ausstellungseröffnung im Mainzer Haus am Dom begannen an diesem Sonntagabend die Mainzer Erinnerungswochen 2023. Über 90 interessierte Bürger*innen waren gekommen. Nach der Begrüßung durch Dr. Felicitas Janson von der Akademie des Bistums führte Gudrun Schmidt, die Mitkuratorin der Ausstellung und Vorstandsmitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V., im Rahmen eines Vortrages in die Ausstellung ein.

Das Publikum war sehr wissbegierig, wie die anschließende Fragerunde bewies und in der Frau Schmidt gerne Rede und Antwort stand.

Es war ein gelungener Abend und ein sehr guter Start in die Mainzer Erinnerungswochen, waren sich die Veranstalter, die Vortragende und die Gäste einig.

Die Ausstellung war noch während der gesamten Mainzer Erinnerungswochen bis zum 5. Februar im Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz zu sehen.

You’ll never watschel alone!

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