Skoda Team ./. Ente Bagdad 5:6
(Kommentare: 2)
Am Montag, dem 29.04.2013, traten die Enten in Schneppenhausen gegen das starke Skoda Team an. Pünktlich um 19.30 Uhr pfiff Referee Marcel die Partie auf einem sehr gut bespielbaren Kunstrasen an.
Nachdem sich beide Mannschaften vornehmlich im Mittelfeld ein wenig beschnuppert hatten legte der Entensturm fulminant los. Der pfeilschnelle Rechtsaußen Lars drang in den Strafraum ein, prüfte mit einem harten Schuss den guten Skoda-Torhüter Alfonso, welcher die Kugel nur seitlich auf den zentral mitgelaufenen Clemens F. abwehren konnte, der zur 1:0-Führung aus Entensicht abstaubte. Die Gastgeber schienen beeindruckt, der Entensturm mutierte in dieser Phase zum Orkan. Christoph setzte sich kurze Zeit später linksaußen durch, lockte den guten Alfonso aus seinem Kasten, um dann flach und lässig am Torhüter vorbei zum 2:0 einzuschieben. Das 3:0 besorgten die Gastgeber nach einer scharfen Entenflanke in den Skoda-Fünfer selbst, bevor Clemens F. Christoph bei einem Konter sehenswert den Ball in die Füße spielte und dieser erneut den Keeper der Gastgeber zum 4:0 aus Entensicht überwandt.
Anschließend schalteten die Enten jedoch gefühlte drei Gänge zurück, denn nun begannen die Gastgeber zu drücken. Der brandgefährliche und mit Abstand beste Skoda-Spieler mit der Nummer 9, Jan Suhr, hatte dann auch mit einem blitzschnellem Schuss aus der Drehung im Entensechzehner den Anschlusstreffer auf dem Fuß, aber der Coach höchstpersönlich lenkte den Ball ins Toraus ab. Trotzdem deutete sich kurz vor der Halbzeit eine Wende im Spiel an. Die Gastgeber wurden immer stärker. Der nächste Angriff bescherte ihnen dann auch einen Elfmeter, weil der Coach einen Angreifer im Sechzehner von den Beinen geholt hatte. Der Entenkeeper – alles andere als ein Elfmeterspezialist – überließ dem selbsternannten Elfmetertöter Michael K. das Entengehäuse, aber auch Michael ließ den von Jan geschossenen Elfer leben bzw. unten rechts zum 4:1 Anschlusstreffer passieren. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.
Die zweite Hälfte wurde vom Enten-Coach in der Rolle des Referees angepfiffen, während auf der anderen Seite Marcel, der Schiedrichter der ersten Hälfte, nun seine Farben verstärkte. Es roch nach weiteren Toren der Gastgeber. Aber zunächst hatte der bärenstarke Christoph seinen Auftritt, als er im Halbfeld völlig unbedrängt den Ball zugespielt bekam, Zeit hatte, sich diesen vorzulegen und in Trainingsmanier aus etwa 25 Metern oben rechts in den Winkel zum 5:1 traf.
Anschließend begann der große Auftritt des Mannes mit der Nummer 9, Jan Suhr, welcher sich immer wieder im Entenstrafraum durchsetzte und in wenigen Minuten unglaubliche vier Mal in Folge traf. Dieses Schauspiel wurde nur durch gelegentliche Entlastungsangriffe der Enten unterbrochen, wobei sich Clemens F. als wahrer Chancentod präsentierte, der seinerseits binnen fünf Minuten zwei tausendprozentige nicht im Skoda-Kasten unterbringen konnte.
Mit dem 5:5 Spielstand waren jedoch beide Mannschaften nicht zufrieden. Glücklicherweise haben die Enten ja noch ihren Vice-Président Werner mit seinen platziert getretenen Flanken, Elfern und Ecken. Genau eine solche genial von rechts getretene Ecke drückte Sandro dann zum 6:5 aus Entensicht über die Skoda-Torlinie.
Danach wurde es nicht nur dunkel, sondern auch recht turbulent, denn die Gastgeber gaben sich alles andere als geschlagen. Der nimmermüde Jan wollte seinen sechsten Treffer an diesem Abend markieren, aber in der Endphase verließ ihn das Schussglück: Einmal überlupfte er freistehend den herauseilenden Enten-Keeper, leider mitsamt der Querlatte, ein weiteres Mal traf er freistehend die Hütte nicht.
Die letzte Aktion des Abends hatten ebenfalls die Gastgeber bei einem Freistoß zentral aus etwa 20 Metern. Diesen setzte der Mann mit der Nummer 16, Daniero, jedoch gegen den Entenpfosten, nachdem sich Christoph und der Enten-Keeper in der Abwehr nicht einig waren. Aber auch dieses Missverständnis konnte den letztlich hochverdienten Enten-Auswärtssieg nicht mehr verhindern.
Für die Enten spielten: Carlos, Christoph, Clemens F., Heiko, Klaus M., Lars, Matze, Michael. K., Ralf, Richard, Ronald, Sandro, Stephan M., Tilo und Werner.
Anm. d. Red.: Leider gibt es aus technischen Gründen dieses Mal keine Fotos zum Spiel.
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Kommentar von Bruno Labbadia |
Gude Morsche, Ihr Bube. Euern Bruno is wieder da!
Nur ganz kurz zu eurer Leistung: Wenn ihr's schafft, länger als zehn Minute die Ordnung zu halte, dann könnt' es mal a rischtisch gutes Fußballspiel werde. Am Anfang habt ihr ja noch mit viel Engagement und Tempo ganz gut mitgehalte, aber dann! Wie ich euch schon immer gesagt hab': Nur nach vorne renne reicht net, ihr müsst auch defensiv arbeite. Euer Mittelfeld is ja meistens unbesetzt, weil die Herre nur langsam zurückspaziern, um sich für ihr'n nächste Spurt nach vorne zu schone. Nehmt euch e Beispiel an euerm Zehner: Der rennt ja noch net emal, wenn's nach vorne geht. Deshalb is der „ruhende Ball” sicher auch seine Spezialität.
Aber gut, ihr habt gewonne, alles in allem sicher mit viel Glück, aber net unverdient. Ihr macht halt, anderster als meine Stuttgarter, fehlende Qualität mit Einsatz wett. Un des is ja auch so in Ordnung, auf euerm Niwoh!
Bis zum nächste Mal, Gut Holz oder so, Euern Bruno
Kommentar von Hesselbach |
und ich dachte schon "Brüno" liebt uns nicht mehr. Gottseidank hat er was geschribbe.